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Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 16.09.2021
geschrieben von  Christine Siemon Freigegeben in News
19
Sep

Aktuelle Informationen zum Schul- und Unterrichtsbetrieb ab dem 16.09.2021

Die Landesregierung hat die Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) geändert. Diese Änderung trat am Donnerstag, den 16. September 2021 in Kraft. Zudem werden die Auslegungshinweise zu dieser Verordnung angepasst und das Präventions- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Hessen aufgehoben. Sie finden die Coronavirus-Schutzverordnung und ihre Auslegungshinweise auf unserer Internetseite im Bereich „Aktuelle Informationen zu Corona“.
Angesichts des Impffortschritts hat die Hessische Landesregierung in Anlehnung an das Bundesinfektionsschutzgesetz beschlossen, die Infektionsinzidenz als alleinigen Indikator für die Coronavirus-Schutzmaßnahmen abzulösen. In einem zweistufigen Eskalationsmodell sind künftig die Hospitalisierungsinzidenz und die
Intensivbettenbelegung Indikatoren für weitreichendere Schutzmaßnahmen. Die Gesamtbettenbelegung und auch die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen werden, wie auch die Anzahl der vollständig gegen eine Corona-Erkrankung geimpften Personen, als weitere Faktoren weiterhin berücksichtigt und beobachtet.

Für die Schulen bedeutet dies konkret:

  • Es findet weiterhin Präsenzunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen statt.
  • Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz ab einem Inzidenzwert von 100, wie bislang im Eskalationskonzept vorgesehen, entfällt.
    • In Schulgebäuden (Gänge, Treppenhäuser, etc.) muss eine medizinische Maske getragen werden.
    • Dies gilt nicht am Sitzplatz, im Freien oder beim Schulsport.
    • Ausnahme: Eine Maske muss getragen werden in den zwei Präventionswochen nach den Herbstferien, bei einem größeren Ausbruchsgeschehen in der Schule bzw. in den 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse oder bei einer entsprechenden Anordnung durch das zuständige Gesundheitsamt.
  • im Falle eines positiven Antigen-Selbsttests besteht die Verpflichtung, unverzüglich eine PCR-Testung (Nukleinsäurenachweis) durchzuführen.
  • Fällt dieser Test ebenfalls positiv aus, besteht grundsätzlich eine 14-tägige Quarantänepflicht, die sowohl die getestete Person als auch die übrigen Angehörigen von deren Haushalt trifft.
  • die Quarantänezeit kann aufgrund eines späteren negativ ausfallenden PCR-Tests abgekürzt werden. Deshalb endet die Absonderung zukünftig, sobald dem zuständigen Gesundheitsamt ein Nukleinsäurenachweis dafür vorgelegt wird, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr vorliegt.
  • Die Testung darf bei der positiv getesteten Person frühestens am siebenten Tag nach dem Nachweis der Infektion vorgenommen werden, bei den Haushaltsangehörigen frühestens am zehnten Tag.
  • Im Falle einer bestätigten Infektion durch einen PCR-Test entscheidet nach wie vor das Gesundheitsamt über Maßnahmen zum Infektionsschutz.
  • Dabei werden jedoch regelmäßig nicht mehr pauschal ganze Klassen oder Lerngruppen in Quarantäne geschickt, sondern nur noch enge Kontaktpersonen (z. B. Sitznachbarn) entsprechend der Entscheidung des Gesundheitsamtes.
  • Da die Schulleitung die Umsetzung der Maßnahmen verantwortet, erfolgt die Kommunikation mit dem Gesundheitsamt ausschließlich über die Schulleitung.
  • Zum Schutz vor weiteren Infektionen sind in den der erstmaligen Feststellung der Infektion folgenden 14 Tagen in der betroffenen Klasse oder Lerngruppe an den Unterrichtstagen tägliche Testungen erforderlich und auch an den Sitzplätzen medizinische Masken zu tragen.
  • Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich von der Quarantäne befreit.
  • Das bisherige Zutrittsverbot für Schülerinnen und Schüler, deren Haushaltsangehörige abgesondert wurden, besteht nicht mehr.
  • Nach wie vor besteht die Möglichkeit, Schülerinnen oder Schüler vom Präsenzunterricht abzumelden. Die Abmeldung für einzelne Tage oder einzelne schulische Veranstaltungen sind ab sofort ausgeschlossen.
  • für Elternabende soll die 3-G-Regel gelten.
  • Weiterhin können die Gesundheitsämter unabhängig von den landesweiten Regelungen je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort regionale oder schulbezogene Maßnahmen in Abstimmung mit den Schulträgern und im Einvernehmen mit den Staatlichen Schulämtern anordnen.

 

 

fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de